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PwC-Studie: Die digitalen Hauptstädte Deutschlands

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Eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und des Geographischen Institutes der Uni Bonn hat die digitalen Zentren Deutschlands ermittelt. Anhand von zwanzig Kriterien aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Energie, Infrastruktur und Kommunikation wurde untersucht, wie digital die 25 bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands heute sind. Die Städte Köln, München und Hamburg haben mit 16 von 20 möglichen Punkten die Spitzenposition erreicht.

Auch 200 Städte und Landkreise wurden zum aktuellen Stand der Digitalisierung und zu deren Bedeutung befragt. Mehr als zwei Drittel gaben an, dass die Digitalisierung in ihrer Kommune eine große oder sehr große Rolle spiele. In vielen Kommunen ist es gang und gäbe, über das Internet einen Termin beim Amt zu vereinbaren oder mobil Tickets für den ÖPNV zu erwerben. „Obwohl Städte und Gemeinden die Digitalisierung als wichtige Zukunftsaufgabe erkannt haben, werden heute vor allem solche Online-Dienste angeboten, die vergleichsweise leicht zu etablieren sind“, so Felix Hasse, Experte für die Digitalisierung von Kommunen und Partner bei PwC. Komplexere Leistungen sind hingegen deutlich seltener.
So sei es den Bürgern nur in 9 der 25 untersuchten Städte möglich, online einen Anwohnerparkausweis zu beantragen. Ungenutzt bleibe häufig auch die Chance, Bürger über das Internet an kommunalen Entscheidungen teilhaben zu lassen.

Hindernisse für die Digitalisierung

Mehr als die Hälfte der befragten Kommunen gibt die Haushaltslage als das wesentliche Hindernis für die Digitalisierung. Ein weiterer Grund ist der Breitband-Ausbau – von den 25 untersuchten Städten bieten lediglich Bonn und Köln für 95 % der Haushalte ein Netz von mindestens 50 Mbit/s an.
Professor Dr. Claus Wiegandt vom Geographischen Institut der Uni Bonn sieht die Gefahr, „dass sich der digitale Graben den fortschrittlichen Kommunen und denjenigen weiter vertieft, die die Digitalisierung nicht systematisch in Angriff nehmen.“
Vielen Kommunen fehle ein Konzept und allzu häufig werde Digitalisierung nicht als eigenständiger Sachbereich verstanden. Felix Hasse: „Digitalisierung muss als Organisationsaufgabe verstanden und Verwaltungsvorgänge aus Sicht des Bürgers völlig neu gedacht werden. Ziel sollte es dabei sei, den Gang zur Behörde vollständig digital zu ersetzen.“

 

PwC: Ranking digitalste Städte Deutschlands

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