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Bundesingenieurkammer: Stärkung öffentlicher Auftraggeber notwendig

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Die zweite Online-Umfrage der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer fand vom 22. bis 28. Juni 2020 statt und wurde bei dem Marktforschungsunternehmen Reiß & Hommerich in Auftrag gegeben. In die Datenanalyse flossen Angaben von 5.551 Befragten ein. Eingeladen waren alle selbstständig tätigen Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Die Umfrage soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Politik mit ausreichend validem Datenmaterial zu unterstützen.

Festzustellen ist, dass die Coronakrise die Ingenieurbüros bislang weniger hart als befürchtet trifft. Allerdings ist dies mit Vorsicht zu genießen, denn 58% der befragten Kammermitglieder spüren derzeit negative Folgen der Krise. Zusätzlich erwarten 54% in den nächsten 12 Monaten einen Rückgang der Aufträge.

Erforderliche Maßnahmen, um kommende negative Auswirkungen abfedern zu können, sind aus Sicht der Bundesingenieurkammer u.a.:

  • Stärkung der öffentlichen und gewerblichen Auftraggeber, damit Aufträge trotz der Coronakrise weiter ausgelöst werden können. Genehmigungen, Zahlungsflüsse, etc. müssen gewährleistet
    bleiben.
  • Finanzielle Hilfen von Bund, Ländern und Gemeinden müssen auch für diejenigen zur Verfügung stehen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt von den Auswirkungen der Krise betroffen sind.
  • Förderbedingungen müssen an die konkreten Bedarfe der jeweiligen Berufsstände angepasst werden.

Auf der Homepage der Bundesingenieurkammer stehen Ihnen die Ergebnisse der Befragung als Download zur Verfügung.

Quelle: Bundesingenieurkammer,

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