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Azubitagebuch 07.09.2017
Die Einschulung

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Schule. Nicht gerade der Traum junger Menschen. Klar könnte ich mir bei dem Gedanken an die Berufsschule auch durchaus Schöneres vorstellen. Besonders jetzt, wo das Wetter wieder schlechter geworden ist, wünscht man sich nichts sehnlicher als warmes Wetter, den feinen Sand unter den Füßen und das endlose Grün tropischer Wälder.

Mal ganz abgesehen von meinen Träumereien war die Einschulung ein voller Erfolg. Die Schule liegt zwar mitten in der Innenstadt, aber glücklicherweise direkt an meiner U-Bahn Linie, sodass ich die Schule komfortabel in 15 bis 20 Minuten erreichen kann.

In der Klasse herrscht große Diversität. Unterschiedliche Charaktere und viele unterschiedliche Nationen sind vertreten. Ebenso verschieden ist auch der Altersunterschied innerhalb der Klasse. So bin ich mit 20 Jahren im guten Mittelfeld. Es gibt aber auch Mitschüler, die schon stramm auf die 30 zugehen und schon einige Kapitel ihres Lebens hinter sich haben, während andere mit 16 Jahren gerade erst von der Realschule kommen.

Die Schule bietet ein breites Spektrum an unterschiedlichen Zusatzangeboten, zum Beispiel ein Austausch nach Finnland oder England und diverse Sprachzertifikate in Englisch, Französisch oder Spanisch. Aber auch der Europäische Computerführerschein (kurz. ECDL) im Bereich IT ist im Angebot der Schule. Der Bildungsgang „staatlich geprüfter Betriebswirt“ interessiert mich besonders. Dabei handelt es sich um einen dreijährigen Lehrgang. Ich müsste zwar zwei Abende in der Woche sowie alle zwei Wochen einen Samstag Vormittag opfern, aber ich bin mir recht sicher, dass ich diese Herausforderung meistern kann.

Nach der Einschulung ging es dann wieder zurück zum Betrieb, wo die eigentliche Überraschung des Tages schon auf mich wartete. Man hatte eigens für mich eine Schultüte angefertigt! Ich wurde ja auch schließlich zum zweiten Mal eingeschult. Ein schönes Geschenk, dass mich in erster Linie fortan mit genügend „Nervennahrung“ versorgen wird.

Derweil läuft der Alltag im Unternehmen beständig weiter. Ich merke, wie ich mich Tag für Tag verbessere und wie meine Stückzahl an erfassten Ausschreibungen kontinuierlich steigt. Nachdem ich im ersten Monat nur im Betrieb tätig war, nimmt der typische Alltag eines Azubis mit Berufsschule und Betrieb so langsam Gestalt an.

An dieser Stelle verabschiede ich mich dann auch fürs Erste. Das Wochenende steht einmal mehr vor der Tür.

Bis nächste Woche,

Minh Chiem (Auszubildener für den Bereich „Dialogmarketing”)

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