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Azubitagebuch
EDV-Erfassung

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Es ist wieder Donnerstag. Blogtag.

Seit dem letzten Eintrag ist nun schon etwas Zeit verstrichen. Letzte Woche bin ich leider zum ersten Mal erkrankt und konnte keinen Eintrag mehr verfassen. Dafür habe ich nun auch umso mehr zu berichten. Meine erste Station nach der Schnitzeljagd ist also die EDV-Erfassung. Während der Schnitzeljagd konnte ich ja schon einen Einblick in die Arbeit der Kollegen bekommen. Doch habe ich erst in letzter Zeit gemerkt, welche Bedeutung diese Abteilung für das gesamte Unternehmen hat. Die Erfassung bildet das Herz des Unternehmens und ist dementsprechend mit allen Abteilungen auf die eine oder andere Art verbunden. Umso größer ist die Verantwortung, die die Kollegen schultern müssen.  Zugegeben, am Anfang habe ich unterschätzt, was für eine Leistung die Kollegen jeden Tag vollbringen. Jeden Tag veröffentlicht subreport zwischen 500 – 700 Ausschreibungen, aufgeteilt auf 15 Mitarbeiter, mich schon mitgezählt. Eine Menge Arbeit also.

Vom ersten Tag an wurde ich ins Erfassen mit einbezogen. Und was bin ich dabei ins „Schwimmen“ geraten. Es gibt Unmengen an Details, auf die man achten muss, dazu muss alles richtig formatiert und grammatikalisch einwandfrei sein. Und schnell sollte man natürlich auch sein. Klar werden an mich noch nicht dieselben Erwartungen gestellt wie an die Kollegen. Dennoch kann ich mich nicht gerade über zu wenig Arbeit beschweren. Tag für Tag kriege ich Ausschreibungen, die ich dann erfassen muss. Ich behaupte an dieser Stelle mal einfach, dass ich mich nicht so schlecht schlage, aber nach wie vor ist der Unterschied zwischen mir und meine Kollegen immens. Schon morgens, wenn die erfassten Ausschreibungen gegengelesen werden, bin ich viel langsamer als alle anderen. Man merkt, dass die tägliche Routine den Blick für das Wesentliche schärft.

Nach knapp zwei Wochen habe ich eigentlich gedacht, dass ich schon einigermaßen eingearbeitet wäre. Die jetzige Woche lief auch relativ rund. Der Tag heute hat mir aber gezeigt, dass ich mich da überschätzt habe. Da ich gestern Abend etwas unkonzentriert gearbeitet hatte, hatten sich einige Fehler in meine Ausschreibungen reingeschlichen, die ich heute Morgen dann berichtigen musste. Ich hatte gedacht, dass ich schon auf eigene Faust arbeiten kann, aber das war ein Irrtum. Ich bin immer noch bei vielen Dingen unsicher, sollte aber statt selbst eine möglicherweise falsche Lösung zu suchen, besser nachfragen. Tatsächlich fällt mir dies nicht immer leicht, da die Kollegen auch so schon viel um die Ohren haben. Dennoch muss ich mir bewusst machen, dass ich durch das Fragen viele Fehler vermeiden kann. Also lieber vorher eine Minute mehr investieren als nachher zehn Minuten mit dem Berichtigen zu verbringen.

Trotz allem fühle ich, wie es jeden Tag voran geht. Ich lerne täglich dazu und Langweile kommt sowieso nicht auf. Denn gelacht wird trotzdem viel.

In diesem Sinne, mit dem nächsten Witz eines Kollegen im Ohr, verabschiede ich mich für heute!

Bis nächste Woche.

Minh Chiem

(Auszubildender für den Bereich “Kaufmann für Dialogmarketing”)

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