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Rückblick: So war der 6. Kölner Vergabetag

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Am 12. September 2017 war es wieder soweit: Über 200 Praktiker und Experten trafen sich beim 6. Kölner Vergabetag, um sich über aktuelle Themen rund um Ausschreibung und Vergabe zu informieren und auszutauschen. Im Zentrum des diesjährigen Vergabetags stand die neue Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) – ein Thema, das von den Anwendern heiß diskutiert wurde.

Zur Eröffnung des Vergabetags betonte Kölns Bürgermeister Hans-Werner Bartsch in seinem Grußwort, wie wichtig derartige Veranstaltungen für einen praxisorientierten Erfahrungsaustausch sind, insbesondere angesichts der Komplexität des Vergaberechts und den zahlreichen Änderungen der letzten Monate und Jahre. Die Moderation der Veranstaltung übernahm auch in diesem Jahr Jörn Fieseler vom Behördenspiegel, der auf gewohnt unterhaltsame Art durch das Programm führte.

Über die UVgO und die Arbeit zentraler Vergabestellen…

„Wir haben uns etwas dabei gedacht, bei der Einführung der UVgO“ – so startete Hans-Peter Müller vom Vergaberechtsreferat des BMWi seinen Vortrag, in dem er die Sichtweise des Gesetzgebers auf die neuen Regelungen darstellte. Im Anschluss berichtete Kerstin Hannapel von der Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH über die Umsetzung der eVergabe in zentralen Vergabestellen. Als ehemalige Leiterin der Zentralen Vergabestelle der Verbandsgemeinde Montabaur blickt sie auf viele Jahre Erfahrung in der Vergabepraxis zurück.

…bis hin zur EEE und einem Exkurs in die Welt der Neurobiologie

Rechtsanwalt Prof. Dr. Ralf Leinemann beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der Perspektive der Bieter – genauer gesagt mit der Eignung der Bieter bei der eVergabe. Sein Fazit: „Die meisten Änderungen und Erneuerungen im Vergaberecht sollten schnellstmöglich wieder abgeschafft werden.“ Sie machten es für Bieter immer schwerer und komplizierter, an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen. Sein Kollege Ulf Christiani von Heuking Lüer Wojtek steuerte einen weiteren Beitrag  zum Thema UVgO bei, die er mit der „alten“ VOL/A verglich. Ein Referat der etwas anderen Art hielt der aus den Medien bekannte Neurobiologe Dr. Henning Beck. Unter der Überschrift „Irren ist nützlich“ erläuterte er auf unterhaltsame Weise, warum es wichtig ist, Fehler zu machen, um so auf neue Ideen zu kommen und gute Entscheidungen zu treffen.

Raum für Austausch und Diskussion

Der zweite Teil der Veranstaltung stand wie jedes Jahr beim Kölner Vergabetag ganz im Zeichen von Austausch und Dialog: Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion richtete sich der Fokus auf die Teilnehmer im Plenum, die nun ihre Fragen, Anmerkungen und Kritikpunkte in einem intensiven Diskurs mit den Referenten anbringen konnten.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Kölner Vergabetag auch in diesem Jahr eine erfolgreiche Plattform für Austausch und Kommunikation zwischen Experten und Praktikern aus Vergabestellen und Unternehmen bieten konnten“, resümiert subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer. „Aufgrund der Dynamik des Vergaberechts werden uns sicherlich auch im nächsten Jahr die Themen für den 7. Kölner Vergabetag nicht ausgehen.“

Als Datum für den 7. Kölner Vergabetag sollten Sie sich daher schon jetzt den 25. September 2018 vormerken!

Übrigens: Weitere Informationen und Impressionen von unserer Veranstaltung finden Sie auch hier.

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